Nur selten findet man einen Ort voller Mythen wie „a Muntagna“ (auf sizilianischem Dialekt: der Berg) wie ihn die älteren Sizilianer noch nennen, Quelle der Inspiration für Siculer und Sicaner, Griechen und Latainer, Araber und Normannen bis in die jüngste Zeit. In der griechischen Mythologie wird beschrieben wie Zeus beim Kampf der Titanen, den Vulkan auf rebellierende Riesen warf, um diese zu töten oder über das laute Hämmern aus der Schmiede des Herphaistos, Gott des Feuers, wo die einäugigen Zyklopen die Blitze des Zeus schmiedeten. Es könnte passieren, Ceres zu begegnen. Göttin der Ernte und Fruchtbarkeit, welche in den Wäldern von Linguaglossa auf der Suche nach ihrer von Pluto entführten Tochter ist. Auch könnten wir auf das stille Schiff treffen, welches, nach Papst

TyphonGregor dem Großen, die Toten auf den Gipfel des Vulkans führte. Oder wir glauben, dass das Grollen der Erde, durch die Schritte des im Kampf mit Odysseus erblindetet Riesen Polyphem verursacht wird, oder schlimmer von den Verrenkungen des schrecklichen Typhon, welcher nach Sizilien floh und von Zeus unter dem Ätna auf dem Rücken liegend und mit dem Kegel des Vulkans auf dem Kopf, angekettet wurde. Seitdem ist Typhon unter dem Ätna gefangen. In seiner Wut ließ er den Ätna immer wieder erbeben sowie Feuer und Gestein spucken. Und sehr viele weitere Legenden, Früchte der Phantasie und Ängste der verschiedenen Völker, die im Verlauf der Zeit sich auf der Insel angesiedelt haben.

 





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