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2021: Lesen Sie was im Moment am Ätna passiert. Wir berichten  über AusbrücheTremor und wissenschaftliche Erkenntnisse. Wir zeigen und erklären Ihnen Video-Aufnahmen, Bilder und seismographische Aufzeichnungen.

UPDATE 02.04.2021

Der Ätna im April

Der Ätna ändert sein Verhalten immer wieder. Nach zwei Monaten ununterbrochener Paroxysmen, die alle fünfzig Stunden auftraten, erweckte es den Anschein, als ob die Eruptionen bis Mitte März abgeklungen sind. Der Ätna legt nun längere Pausen ein, sogar von fünf oder sieben Tagen, zwischen einem Eruptionsereignis und einem anderen. Und jeder neue Ausbruch dauert bis zu fünfzehn Stunden.

Der letzte Ausbruch begann am Abend des 31. März, entwickelte sich aber am Morgen des 1. April. Der Südostkrater nahm die schwache strombolianische Aktivität bereits am Abend des 31. gegen 20 Uhr wieder auf, aber sofort wurde etwas Neues ersichtlich. Eine „thermische Anomalie“, ein merkwürdiger Anstieg der Bodentemperatur an der Südflanke des Kegels.

Bald darauf fanden sie heraus warum. Aus einem neuen Riss schwoll ein reichlicher Lavastrom heraus, der sich in zwei Zweige aufteilte, einen nach Osten und einen nach Südwesten. Zur gleichen Zeit nahm der Südostkrater das mächtige Grollen und die Lavafontänen wieder auf, die die ganze Nacht über stärker wurden. Am Morgen des 1. April war die Aktivität immer noch sehr intensiv, zudem gab es erneut eine Aschewolke, die in Richtung Südwesten zog und den Flughafen Catania für einige Zeit zur Schließung zwang.

Die Eruption dauerte bis zum Mittag. Die Aktivität nahm erst am späten Nachmittag ab.

 

UPDATE 24.03.2021

Der 16. Ausbruch des Ätna

Der 16. Ausbruch des Ätna startet in der Nacht vom 23. auf den 24. März. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie von Catania gab gestern Abend bekannt, dass sich die explosive Aktivität am Süd-Ost-Krater weiter fortsetzt. Der neue Ausbruch begann gestern Abend gegen 21:00 Uhr. Gegen 22:00 Uhr soll sich die Eruption wieder in einen Lavabrunnen verwandelt haben.

Die ausgestoßene Aschewolke erreichte eine Höhe von ca. 6000m und zog in Richtung Süd-Westen nach Catania, dort wurde der Flughafen gesperrt. Gegen 03:30 Uhr heute Nacht, nahm die durchschnittliche Amplitude des vulkanischen Tremors etwas ab, verblieb jedoch auf einem relativ hohen Wert. Aktuell gibt es zwei große Lavaströme, einer davon ergoss sich erneut ins Valle del Bove und hat bereits eine Höhe zwischen 1900 und 1800m erreicht. Der Andere ergoss sich etwas südlicher.

Diese Eruption dauerte laut Angaben etwas länger, als die vorangegangen. Die kleineren Erdbeben könnten – wie die INGV Mitarbeiter erklären, dazu beitragen die aktuellen Ausbrüche und Ihren Rhythmus zu unterbrechen bzw zu verändern.

Aufgrund der Asche, ist ein Teil des Luftraums aktuell gesperrt. Die Start/Landebahn des Flughafens Catania Fontanarossa sind derzeit geschlossen, solange die Reinigungsarbeiten anhalten.

Gegen 09:45 gibt das INGV Catania bekannt, dass der Lavabrunnen aufgehört hat. Die aktuelle Aschewolke erhebt sich auf bis zu 4,5km über dem Meeresspiegel. Zudem wurde ein Ascheregen in Milia und Trecastagni gemeldet. Derzeit wird im Gipfelbereich eine Inspektion der INGV-OE Mitarbeiter durchgeführt. Es bleibt also spannend, welche neue Erkenntnisse das Institut dort gewinnt.

 

UPDATE 22.03.2021

Geht der Ausbruch des Ätna zu Ende?

Der fünfzehnte Ausbruch des Ätna wurde am 19. März im Morgengrauen mit zwei sehr starken „Booms“ angekündigt, die die Bevölkerung überraschte, da der Ätna an diesem Tag hinter den Regen- und

photo by MC Paravia

Schneewolken, versteckt lag. Wie üblich begannen kurz danach das laute Getöse, die Lavafontänen und der Regen der schwarzen Asche, die diesmal den Nordgürtel betrafen – Piemimonte, San Giovanni Montebello, Giardini Naxos, Taormina. Insbesondere die Strände von Naxos sind schwarz geworden und sorgen für ein ungewöhnliches Schauspiel.

Haben die Paroxysmen geendet?

Nach dem letzten Ausbruch scheint der Ätna jedoch sein Gleichgewicht wieder gefunden zu haben. Eine Reihe von seismischen Erschütterungen konzentrierte sich zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen auf die Gegend von Sant’Alfio und Puntalazzo. Dies führte zur Hypothese einer schnellen Deflation des Vulkans.

Wenn der Vulkan vollkommen entleert hat, bedeutet dies möglicherweise, dass die Saison der explosiven Paroxysmen vorbei ist. Das System kehrt zu einem ruhigeren Verhalten zurück. Es sei denn, mehr Magma steigt aus der Tiefe auf und lässt das Ganze neu starten. Dies könnte in wenigen Tagen, aber auch in wenigen Monaten geschehen. Dies entscheidet der Ätna, der immer unvorhersehbar und überraschend eine neue Show einlegt.

Eine großartige explosive Show

Insgesamt produzierte der Ätna in weniger als 30 Tagen fünfzehn explosive Ausbrüche (achtzehn, wenn wir auch die kleineren Ereignisse in den Kratern zählen). Eine Reihe von Feuershows, die fast alle 48 Stunden wiederholt wurden. Für Vulkanologen war dies der lang erwartete „große Ausbruch“. Zum Glück kam es in geringer Höhe nicht zu Flankeneruptionen. Wenn die Ausbrüche nun vorüber sind, kann gesagt werden, dass die Gefahr vermieden wurde. Wenn der Vulkan andererseits wieder loslegt, müssen die neuen Bedingungen, genau betrachtet werden. Egal wie, der Ätna bleibt immer einer der am meisten überwachten Vulkane der Welt.

 

UPDATE 19.03.2021

Das Brüllen des Ätna

Nur 2 Tage nach dem letzten Ausbruch ist ein Neuer bereits im Gange. Der verschneite Ätna wird zu großen Teilen von einer dicken Regenwolke verdeckt und verbarg das Schauspiel so vor den Augen der Anwohner und den Kameras. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory teilte mit, dass die Amplitude des Tremors heute morgen enorm zunahm.  Die Quelle des Tremors befand sich zuerst in einer Tiefe von 2500m ü.d.M.

Die explosive Aktivität am Süd-Ost-Krater geht weiter. Das Phänomen selbst begann mit einer starken Explosion um ca. 06:15 Uhr, die in weiten Teilen des Ätna-Gebiets zu hören war. Gegen 07:34 hat das INGV mittgeteilt, dass sich die Aktivität in eine Lavafontäne verwandelt hat. Erneut gibt es große Aschewolken. Die Infraschallaktivität setzte sich auf einem konstant hohen Level fort.

Gegen 11:36 gibt das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory bekannt, dass die Aktivität der Lavafontänen am Südostkrater beendet ist. Die Asche regnet zu großen Teilen über Milo und Piedimonte herab. Der Tremor nimmt weiterhin ab. Die Quellen befinden sich unterhalb des Süd-Ost-Kraters in einer Tiefe von 2800m ü.d.M.

Wann der Ätna seine Serie an Ausbrüchen fortsetzt bleibt abzuwarten.

 

UPDATE 17.03.2021

Ätna – Die Aktivitäten lassen nicht nach

Mit lautem Getöse und Lavafontänen zeigt sich der 14. Paroxysmus am Ätna in der Nacht vom 16. auf den 17. März 2021

Das INGV (Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory) verzeichnete ab 2:00 Uhr am Morgen eine Zunahme der strombolianischen Aktivität am Süd-Ost Krater. Der Tremor war innerhalb kurzer Zeit angestiegen. Seine Quelle befand sich auf einer Höhe von 2800m.

Foto von G. Musumeci

Kurz nach 3:00 Uhr wurde die zweite Alarmstufe erreicht. Gegen 03:25 Uhr konnte ein erneuter Lavastrom in Richtung des Valle del Bove beobachtet werden. Zudem wurde erneut eine ernome Aschewolke ausgestoßen und nach Süden getragen, wo es über den Städten Pedara, Mascalucia, Viagrande, Valverde und Catania erneut Asche und Lapilli regnete. Das laute Grollen des Vulkans war bis Catania zu hören und versetzte viele in Angst – jedoch konnte das INGV durch eine Presse-Mitteilung die aufgeregete Bevölkerung, welche bereits viele Kommentare über die sozialen Netzwerke teilten, beruhigen.

Seit heute Morgen um 07:00 Uhr nimmt die Amplitude des Tremors wieder stark ab und befindet sich im Durchschnitt und der Lavaausstoß ist vorerst beendet. Wie lange, dass weiß niemand. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

 

UPDATE 15.03.2021

Es ist noch keine Ruhe in Sicht

Obwohl der Ätna ein stets aktiver Vulkan ist und immer bereit ist, seine Ausbrüche spektakulär vorzuführen, scheint er diese nun zu beschleunigen. Unruhig seit 2019, lebhaft im Jahr 2020 aber ab Januar 2021 begann er, seine Eruptionen mit einer ganz bestimmten Häufigkeit auszulösen. Zuerst alle 24 Stunden, dann wurde das Intervall größer. Manchmal bricht er alle zwei oder drei Tage aus, erhöht aber die Leistung des Ausbruchs selbst. Die Menschen beginnen, den Vulkan mit einer neuen Angst zu betrachten. Was passiert auf dem Ätna?

Die Eruptionsphasen des Ätna

Nach dem Erdbeben von 2018, das diese neue lebhafte Phase des Ätna auslöste, hielten die Experten des INGV von Catania zahlreiche Konferenzen ab, um zu erklären, was sich auf dem Vulkan verändert hatte. Ihren Studien zufolge folgt der Ätna fast zyklischen „Eruptionsphasen“, die sich alle zehn oder zwanzig Jahre wiederholen. Für ein Jahrzehnt bricht der Vulkan von oben aus, mit überschwänglichen und insgesamt ruhigen Episoden. Dann beginnt er explosionsartig auszubrechen, wobei die Lava oft nach alternativen Wegen zu den Gipfelkratern sucht. Danach sollte er zu einem weiteren Jahrzehnt relativer Ruhe zurückkehren.

Für einige Zeit gab es Anzeichen dafür, dass der Ätna nach der „ruhigen“ Zeit von 2005 bis 2015 sein Verhalten wieder ändern würde. Daher waren diese heftigen paroxysmalen Ausbrüche lange erwartet worden. Vielleicht hatte man jedoch nicht erwartet, dass sie innerhalb weniger Monate so häufig auftreten würden. Ein seitlicher Ausbruch kann noch nicht ausgeschlossen werden, wie also sollte man es den Menschen vor Ort erklären, ohne Panik zu erzeugen?

Die Paroxysmen sollten Ihnen keine Sorge bereiten.

Eruption am Ätna

Gewaltige und häufige Paroxysmen sollten ihnen sowieso keine Sorgen machen, da sie ein Energieabfluss aus den Gipfelkratern sind, der es dem Vulkan ermöglicht, Gas und Material auszutreiben. Andernfalls würde dies Innendruck verursachen und die Flanken, auch in geringen Höhen, zum explodieren bringen. Kurz gesagt, solange die Gipfelparoxysmen anhalten, sind wir vielleicht vor seitlichen Brüchen und Erdbeben sicher.

Diese Paroxysmen vertreiben unter anderem das sogenannte „primitive Magma“. Dies ist keine schlechte Sache. Es bedeutet nur, dass das Magma praktisch unverändert bleibt, wenn es angesaugt wird, bis es aus dem Vulkan ausgestoßen wird. Ein schnell ansteigendes Magma stagniert nicht, sucht nicht nach anderen Auswegen und eliminiert daher die Gefahr von Frakturen in geringer Höhe. Zumindest für jetzt. Der Ätna ist jedoch immer für Überraschungen gut.

Der 13te Ausbruch

Der Ätna lässt nicht nach. In der Nacht vom 14. auf den 15. März gab es einen erneuten Ausbruch mit Lavafontänen. Nur 2 Tage nach dem letzten großen Ereignis. Der Südostkrater brachte als Hauptprotagonist  erneut sehr hohe Lavafontänen in der Nacht hervor. Die Show begann um Mitternacht und endete gegen 6 Uhr morgens. Nach Erkenntnissen des INGV (Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory) besteht derzeit eine moderate strombolianische Aktivität. Der Lavafluss im Valle del Bove wird hierdurch weiterhin gespeist. Aus seismischer Sicht, nahm die Amplitude des vulkanischen Tremors gegen Morgen hin ab.

Der Ascheregen traf diesmal den Südhang des Vulkans und reichte bis nach Catania. Es ist der dreizehnte Ausbruch, der seit dem 16. Februar im Gange ist. Die Region Ätna berät über den Krisenzustand von 43 Gemeinden. Obowhl die Asche für Mensch und Umwelt nicht gefährlich ist, stellt Sie für die Gemeinden für die Entsorgung ein gewaltiges Problem dar.

 

UPDATE 07.03.2021

Erneuter Ausbruch des Ätna

Am Morgen des 7. März 2021 löst der Ätna bei wolkigem und regnerischem Himmel den zehnten Ausbruch aus. Er ließ eine riesige Wolke aus Asche und Lapilli auf Milo, Giarre und Riposto fallen. Auf dem Foto daneben (von Gianni Pennisis Facebook-Seite) sehen Sie die Hauptstraße der Stadt Giarre. Der Domplatz und die kompletten Straßen, einschließlich der Fahrzeuge sind bedeckt. Dies macht es für Autos fast unmöglich, sich fortzubewegen.

Ascheregen Giarre

Der Vulkan zeigte bereits um 3 Uhr morgens Anzeichen von Unruhe. Lavafontänen aus dem Südostkrater begannen mit hörbarem Getöse. Der bewölkte Himmel auf der Ostseite verhinderte jedoch, dass die Menschen den Beginn des erneuten Ausbruchs sahen, des zehnten in zwei Wochen. Dieser enthielt eine sehr hohe Aschesäule die in Richtung Milo, Giarre, Riposto führte.

Das intensive Fallen von Vulkansand und großen Lapilli (sogar 5 Zentimeter groß!) in geringer Höhe überraschte die Menschen. Aufgrund der Mischung mit einem normalen Regen drangen große schwarze Flüsse in Straßen, Plätze und sogar Felder ein, was auch für die lokale Landwirtschaft nicht wenige Probleme verursacht.

 

 

UPDATE 04.03.2021

Ein erneuter Ausbruch mit enormer Aschewolke

Heute um 00:20 UTC gab das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory bekannt, dass es zu einer zuerst schwachen Wiederaufnahme der strombolianischen Aktivität am Südost-Krater gekommen ist. Gegen 02:20 UTC ging die strombolianische Aktivität in eine Lavafontäne über. Ein Anstieg des Tremors wurde zudem registriert. Dies war der nur der Anfang des neunten Ausbruchs – in 15 Tagen.

Aschewolke über dem Ätna

Aschewolke 12 km hoch

Nach einer kurzen ruhigeren Phase, nahm die Aktivität heute Morgen um ca. 07:25 UTC erneut zu. Der Lavafluss aus dem Südost-Krater in Richtung des Valle del Bove wurde weiter gespeist – vor allem durch den neu entstandenen Bruch am Krater. Dieser muss nach dem Ausbruch von den Experten neu analysiert werden. Zudem gab es weitere explosive Aktivitäten am Krater der Voragine. Gegen 07:50 UTC war die Lavafontäne bereits 300m hoch und nimmt noch weiter zu, bis Sie aktuell 500m erreicht. Die Aschesäule ist bereits 12 km hoch und zieht in Richtung Osten auf das Meer. Der Tremor bleibt konstant hoch. (Foto von Daniel Fink)

 

 

 

 

UPDATE 03.03.2021

Ätna – der achte Ausbruch

Es passierte am 2. März gegen Mittag: der Ätna überraschte uns mit einem erneuten Ausbruch.

Es gab einen raschen Anstieg des Tremors, die Live-Ankündigung des INGV und kurz darauf war der Südostkraters erneut der Protagonist eines Paroxysmus – des achten – um genau zu sein. Wieder eine sehr starke Eruption, wie die vorausgegangenen. Lavafontänen stiegen in große Höhen, während eine Wolke aus Gas und Asche kilometerweit über der sizilianischen Küste aufstieg.

Ascheregen im Süden

Die Winde drückten das vulkanische Material zuerst nach Acireale, dann plötzlich nach Süden, wobei schwarze Asche und Lapilli auf Mascalucia, Paternò, Misterbianco, Nicolosi und Catania fiel. Wie immer endete die paroxysmale Aktivität in zwei Stunden ohne ernsthafte Schäden. Aufgrund der Wolken, die durch das feuchte Klima dieser Tage auf dem Ätna verursacht wurden, konnten die Anwohner das Spektakel nur begrenzt bewundern.

Inzwischen scheint sich der Rhythmus des Vulkans alle 30-40 Stunden zwischen den Eruptionen stabilisiert zu haben. Obwohl sie die Dauer dieser Phänomene im Zeitverlauf nicht vorhersagen können, sind sich Vulkanologen sicher, dass der Ätna noch viel mehr bieten wird. Es ist Teil der „Eruptionsphase“, in die der Vulkan seit einigen Jahren eingetreten ist und die viele Überraschungen bereithält.

 

UPDATE 01.03.2021

Die siebte Eruption des Ätna – der gewaltige Ascheregen

Nach einer Woche voller Feuer und Lava, Explosionen und heftigem Zittern hat der Ätna nach seinem sechsten Ausbruch eine 48 stündige Pause eingelegt. Eine Stille, die die vielen „Fans“, die mit Handys in der Hand warteten, verblüfft zurückließ. Es wurde angenommen, dass der Ätna nun eine längere Pause einlegt. Es könnten Wochen, vielleicht Monate sein. Der Vulkan konnte jedoch kaum als „ruhig“ bezeichnet werden.

Es war definitiv eine sehr kurze Pause, denn 10 stunden später, setze der Ätna wieder mit voller Kraft ein.

Aschregen des siebten Ausbruchs

 

Ein starker Ausbruch setzte am 28. Februar 2021 gegen 9 Uhr morgens im Südostkrater ein, wenige Stunden nach der Ankündigung der INGV, dass der Ausbruch für den Moment „abgeklungen“ sei.

Aber der Ätna überrascht Sie immer wieder und diesmal waren alle sprachlos. Eine riesige Wolke aus Schlacke, Lapilli und Asche umhüllte die Ostflanke des Vulkans und ließ einen gewaltigen zentimeterdicken Ascheregen auf die Dörfer Zafferana, Milo, Giarre, Mascali und Riposto nieder. Die Straße vor Ort wurden voll bedeckt und es regnete Steine.

Der Himmel verdunkelte sich, wie bei einem echten Sturm. Das Eruptionsphänomen hatte auch diesmal eine kurze, aber intensive Dauer von weniger als zwei Stunden.

 

UPDATE 24.02.2021

Der Ätna fährt fort mit seiner sechsten großen Eruption

Die sechste große Eruption des Ätnas, wie alle erwartet und erhofft hatten, lies nicht lange auf sich warten. Weniger als 24 Stunden später, nach dem Ausbruch in der Nacht zwischen dem 22. und 23. Februar 2021, nimmt der Ätna die Show wieder auf. Am Abend des 24. Februar erscheint gegen 20 Uhr noch alles ruhig, mit der üblichen zu sehenden Flamme, die anscheinend noch schwach ist.

Der Start des sechsten Eruptionsereignisses ist diesmal ein Sprint. Mit sehr wenig Zeit zwischen dem vermeintlich ruhigen Start und dem Höhepunkt des Ausbruchs. Die Lavafontänen steigen sofort auf und sind wieder mehr als 1000 Meter hoch. Die Feuerströme beginnen unmittelbar danach und richten sich im Valle del Bove im Osten und Südwesten vom südlichen Teil des Sella-Kraters aus. Über der Küste steigt ein Pilz aus vulkanischem Material sehr hoch auf, und wird in Richtung Süden getragen.

Während das Zittern dramatisch zunimmt und das Maß von 10 überschreitet, verschlechtert sich die Sicht und verbirgt den Vulkan. Was also hinter dem improvisierten Vorhang weitergeht, werden uns in den kommenden Tagen nur die genauen Analysen von Vulkanologen erzählen. Der sechste Ausbruch ist im Gange. Ist der siebte schon unterwegs …?

Ätna Live Ausbruch

Ätna Ausbruch

Ätna Ausbruch

UPDATE 23.02.2021

Etna Ausbruch 2021
Etna Ausbruch 2021

Ohne Einhalt, aber mit einem konstanten Tempo, setzt der Ätna seine täglichen Ausbrüche fort. Am späten Abend des heutigen Montages, 22. Februar 2021, donnert der Vulkan erneut im Dunkeln. In der INGV-Pressemitteilung um 22:56, wir darüber informiert, dass:

„Die Häufigkeit und Intensität der strombolianischen Aktivitäten im Südostkrater zu nimmt und weiter viel Lava und Asche am Kraterrand abgelegt wir.. Ab etwa 21:10 UTC zeigt die durchschnittliche Amplitude des vulkanischen Tremors einen plötzlichen weiteren Anstieg. Gegenwärtig liegt die Amplitude im hohen Bereich.

Die Quelle des Zitterns/Bebens zeigt eine allmähliche Verschiebung in Richtung des süd-ost-Kraters in einer Tiefe von 2500 m über dem Meeresspiegel. Die Infraschallaktivität ist mit einer hohen Rate des Auftretens von Infraschalltransienten signifikant erhöht. Diese befinden sich in Korrespondenz mit dem süd-ost-Krater. “

UPDATE 22.02.2021

Ätna – der Südostkrater bricht erneut aus.

Es ist bereits das vierte Mal in vier Tagen. In der Nacht von Samstag 20.02. auf Sonntag 21.02. gab es wieder erneute Lavafontänen zu sehen.

Das Zittern nahm bereits am Morgen des 20. Februar zu und erreichte erst gegen Nacht seinen Höhepunkt. Eine besonders spektakuläre Lavafontäne wurde nach Mitternacht mit einer geschätzten Höhe von fast einem Kilometer aufgenommen.

Lapilli – Ätna Ausbruch

Auch dieses Mal gab es einen erheblichen Niederschlag von Asche und Lapilli, der jedoch hauptsächlich die westlichen Städte betraf. Was Sie neben der Spektakulärität dieser Paroxysmen sprachlos macht, ist auch die fast schweizerische Pünktlichkeit, mit der sie auftreten. Viele sprechen von der „30-Stunden-Regel“, als ob der Vulkan wüsste, dass er innerhalb dieser festgelegten Zeitintervalle ausbrechen muss.

 

Rund 20 heftige Explosionen

Laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory, gab es zwischen 03:30 UTC und 04:15 UTC rund zwanzig sehr heftige Explosionen aus mehreren Öffnungen des SE-Kraters. Es wurden auch glühende Lavabomben in die Luft geworfen.

Der Tremor befand sich in dieser Zeit unterhalb des Gipfelbereichs zwischen den Kratern Bocca Nuova und Voragine in einem Tiefenbereich von 2700 bis 2900m über dem Meeresspiegel. Einer der durch den Überlauf verursachten Lavaströme mündete im Tal Valle del Bove.

Laboranalysen zeigen, dass die Zusammensetzung des Magmas des Ausbruchs vom 19. Februar, dem der Ausbrüche vom 16. und 18. Februar ähnlich sind. Landuntersuchungen sind bereits im Gange, um weiteres Material zu untersuchen. (Foto von Grazia Musumeci)

 

UPDATE 19.02.2021

Die Pause ist zu Ende – erneute Eruption am Ätna

Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory, gab heute um 07:55 UTC bekannt, dass es einen erneuten Lavaüberlauf am Südostkrater gab. Der dadurch entstandene Lavastrom fließt aktuell in Richtung des Valle del Bove.  Der Tremor danach nahm weiterhin zu. Der Lavastrom wurde weiterhin verstärkt und es gab eine rasche Zunahme der strombolianischen Aktivität.

Aschewolke über dem Süd-Ost Krater

Die Quelle des Tremors befindet sich in einer Tiefe von etwa 2700m über dem Meeresspiegel. Der Austritt von Asche und Gaswolken erhöhte sich deutlich. Laut dem Update des INGV Catania um 09:20 UTC nahm die Lavafontäne am Südostkrater enorm zu und produziert eine eruptive Wolke, die sich in Richtung Süd-Osten verteilt. Auch hier kommt es aktuell zu Asche und Lipilli-Regen. Der Lavastrom im Valle des Bove wird zeitgleich mit neuer Lava gespeist. Laut den Berichten, bleiben alle seismischen Paramenter weiter auf hohen Werten.

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

 

 

 

UPDATE 19.02.2021

Nacht des Feuers, ein erneuter Ausbruch des Ätna

Es war eine Nacht des Feuers! Am 17.02.2021 schien alles vorbei zu sein.  Die Vulkanologen von Catania beschrieben den Ruhezustand von „Mamma Etna“ nach dem letzten erstaunlichen und mächtigen Ausbruch jedoch so: „Sie gibt uns nur eine kleine Pause“. In der Tat ein Paroxysmus, wie er wissenschaftlich genannt wird. Tatsächlich hatte der Vulkan am Nachmittag des 16. Februar sehr hohe Aschesäulen und zwei lange Lavaströme ausgestoßen, die in das Valle del Bove geflossen waren. Das Phänomen hatte einige Stunden gedauert und am Abend schien die Lava sogar verglüht zu sein.

 

Eine neue Phase in der Nacht

Lava strömt ins Valle del Bove

Am folgenden 17. Februar zeigte der Vulkan keine besonderen Anzeichen, abgesehen von einer einzelnen Explosion, die vom Südostkrater ausgingdem absoluten Protagonisten dieser Ereignisse. Aber wenn die Menschen, die immer noch Asche und Gesteinspartikel fegen, glaubten, der Frieden sei zurückgekehrt, sprachen die Vulkanologen des Instituts für Vulkanologie von Catania nur von einer „Pause“.

Der Ätna hatte noch einiges vor. Und er zeigte dies in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar, genau zwischen Mitternacht und 3 Uhr morgens. Erhöhtes Zittern, heftige Explosionen mit Lavafontänen, die eine Höhe von 700 Metern erreichten, waren zu sehen. Es ergossen sich zwei große Ströme glühender Lava. Der größte führte nach Südosten und betrat wie gewohnt das Valle del Bove. Der andere, ein kleinerer, ging stattdessen nach Südwesten und war in einem flachen Gebiet am Fuße des Sella-Kraters gestrandet.

 

Noch mehr Asche und Lapilli

Asche über den Städten

In dieser Phase gab es auch einen neuen Regen mit großen Lapilli. Die dichte Wolke aus vulkanischem Material stieg weit auf und ließ den Inhalt dieses Mal auf dem östlichen Gürtel des Ätnas herabregnen. Lapilli mit einer Größe von 1 Euro bedeckten die Straßen und Dächer von Acireale, Aci Sant’Antonio, Giarre und Riposto. Die Wolke bewegte sich dann in Richtung Meer, angetrieben von den Schirokko-Winden.

Am Morgen konnte man zwischen den Dampfwolken, die immer noch das Valle del Bove umgaben, spüren, dass die Lava viel in das Becken geflossen war. Tatsächlich stieg hinter dem Kamm des Zoccolaro eine leichte Rauchsäule auf. Aber nur die sorgfältigen Inspektionen der Wissenschaftler können die Situation erneut überprüfen. Ist dieser Ausbruch nun endgültig vorbei? Nun, der Ätna entscheidet und er wird uns sicherlich in den kommenden Stunden darüber informieren. (Foto von Grazia Musumeci)

 

UPDATE 17.02.2021

Ätna – ein Ausbruch, der bereits lange erwartet wurde

 

Gestern Nachmittag, am 16.02.2021 gab es, die bereits lange erwartete große Eruption.

Zuerst gab es einen kleinen Lavaüberlauf aus dem Südostkrater (SEC) und einen signifikanten Anstieg des Tremors. Gegen 17.10 Uhr ließen sehr heftige Explosionen die Hänge des Vulkans und die Ausläufer vibrieren.

Kurz darauf stiegen Rauch-, Dampf- und Aschesäulen aus dem SEC-NSEC-Komplex auf. Diese war ca. 1 km hoch. Der Ascheregen regnete über die Dörfer rund um den Ätna und über die Stadt Catania herab. Gleichzeitig erbrach sich eine große Menge Gestein und Lava in Richtung des Valle del Bove. Aus den Brüchen kamen in wenigen Sekunden mehrere Lavaströme heraus. Zwei der größten erreichten sofort den Talboden des Valle del Bove, der sich zur Ostflanke des Ätna hin öffnet. Die kleineren Lavaströme an der Nord- und Südseite erreichten eine Höhe von 2900m. Gleichzeitig blieb die intrakraterialische Explosionsaktivität der Voragine, Bocca Nuova und Südostkrater unverändert.

Laut INGV (Nationales Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory) endeten die Lavafontänen um ca 17:00 UTC daraufhin nahmen auch die Lavaemissionen ab. Die Infraschallaktivität zeigt mit zunehmend niedrigeren Werten ebenfalls einen deutlich abnehmenden Trend in der Häufigkeit des Auftretens und in der durchschnittlichen Amplitude von Infraschalltransienten. Die Quelle des Tremors befand sich unterhalb des Südostkraters in einer Tiefe von 2800 bis 2900 Metern über dem Meeresspiegel.

Der internationale Flughafen Catania-Fontanarossa, der gestern aufgrund der Ascheemissionen vorläufig gesperrt werden musste, wurde heute nach einer Reinigung wieder freigegeben.

UPDATE 16.02.2021

Gewaltige Eruption am Ätna

Die Aktivität des Ätna nimmt noch kein Ende. Es ist eine gewaltige Eruption im Gange am 16.02.2021: Es ist aktuell eine enorme Aschewolke zu sehen, die über die Stadt Catania hinwegzieht. Um ca. 16:00 (UTC) startete eine neue Eruption bei den Gipfelkratern des Ätna.

Ausbruch Ätna Aktuell

Es ist eine große Lavafontäne und Gesteinsauswürfe zu erkennen. Bereits um die Dörfer des Ätnas regnet es gewaltige Mengen an Asche herab. Der Ascheregen bedeckt Fenster und Fahrzeuge. In den am nahegelegensten Dörfern gibt es sogar einen Regen an kieselsteingroßen Lavastücken. Das Grollen und Donnern des Vulkans Ätna ist deutlich zu hören.

Durch das wolkenlose Wetter können die anliegeneden Bewohner aber auch die Bewohner der anliegenden Städte das beindruckende und zugleich etwas beängstigende Ereignis beobachten. Die Dörfer um den Ätna und die Stadt von Catania sind von einem orangenen Licht erleuchtet das durch die untergehende Sonne und die Aschewolke entsteht.

Wir halten Sie über weitere Ereignisse auf dem Laufenden.

 

 

 

UPDATE 09.02.2021

Ätna beim Ausbruch mit zwölf neuen Kratern

Die seltsame Eruption, der die Aktivitäten des Ätna seit einem Jahr und drei Monaten kennzeichnet, dauert ununterbrochen an. Inzwischen hat sich die Bevölkerung an das brennende Auge gewöhnt, das jeden Abend mit zunehmender Energie in der Entfernung sprudelt. Der Protagonist ist fast immer der Südostkrater, aber tatsächlich sind alle Gipfelkrater in vollem Gange. Neuer Südosten, Nordosten, Voragine, Bocca Nuova … das Magma füllt alle Kanäle.

 

Ein Ausbruch – zwölf Öffnungen

Die Nachricht ist, wie Dr. Behncke vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie von Catania uns offenbart, dass sich hinter dem sichtbaren Spektakel ein anderes befindet, welches wir nicht sehen können. Aber die Instrumente, die Wärmebildkameras und die geheimen Augen der Vulkanologen sehen es. In jedem Krater bilden sich neue kleine Krater. Kegel stehen dort, wo vorher isolierte Löcher waren. Der Sella-Krater, der zwischen dem Südost- und dem Neuen Südost-Krater gebildet wurde und im letzten Monat zusammengebrochen ist, bildet einen weiteren Krater.

Ätna Aktuell Ausbruch 2021
Foto von G.Musumeci

„Die derzeit in den Gipfelkratern aktiven Entlüftungsöffnungen sind nicht weniger als zwölf“, sagt Boris Behncke, der beim INGV im Dienst ist und diese wunderbare Show sieht. „Jedes Loch verwandelt sich allmählich in einen neuen Krater und in der Zwischenzeit öffnen sich weitere Löcher.“ Ein wirklich einzigartiges Phänomen, das, wie der Vulkanologe selbst sagt: „Ich habe so etwas in meiner dreißigjährigen Karriere noch nicht gesehen!“

 

Eine globale eruptive Aktivität

Das Seltsame ist nicht das ständige Öffnen vieler kleiner Münder, sondern die Tatsache, dass diese gleichzeitig aktiv sind. Und nicht nur das. Zusätzlich sind alle Gipfelkrater gleichzeitig aktiv. Eine Wut, die selbst für einen superaktiven Vulkan wie den Ätna ungewöhnlich ist. Es sieht so aus, als ob der Berg versucht, sein Gesicht zu ändern, und es eilig damit hat.

Dieser Ausbruch ist sicherlich neu. Eine Überraschung, die der Ätna seinen Bewohnern und denjenigen, die ihn für ihren Beruf studieren, vorbehalten ist. Tatsächlich warten die Wissenschaftler seit langem auf einen seitlichen Ausbruch, der aufgrund der aktuellen Signale ein mögliches zukünftiges Event sein könnte. Der Vulkan hingegen ist „bis zum Rand“ voll. Wieder einmal durchbricht er Pläne und Prognosen und schafft etwas völlig anderes und Unerwartetes. Alles, was Sie tun können, ist, die Show weiter zu beobachten und zu genießen. Und hoffen Sie weiterhin, dass die „letzte Überraschung“ nicht zu gefährlich sein wird.

 

UPDATE 18.01.2021

Ätna Aktuell Ausbruch 2021
Ätna Aktuell Ausbruch 2021

Am 18. Januar gegen 21:30 Uhr überraschte der Ätna alle erneut und löste eine weitere unerwartete Eruption aus. Oder besser gesagt, die Vulkanologen wussten, dass es kommen würde, aber die Menschen nicht. Es schien alles relativ ruhig zu sein, beim Südostkrater, der nach so vielen Tagen strombolianischer Emissionen heute Abend sanftmütig aussah. Stattdessen war dies nur die Ruhe vor dem Sturm.

 

Der Ausbruch

Der Tremor nahm in kurzer Zeit dramatisch zu. Trotz der Wolken, die die Spitze des Vulkans bedeckten, ließ ein rotes Aufleuchten alle verstehen, dass etwas passierte. Die ersten Explosionen kamen gegen 21:30 Uhr an, dann begann die eigentliche Show mit sehr hohen Lavafontänen.

Der Südostkrater und seine neuen Ableitungen (Sella-Krater, neuer Süd-Ost Krater und andere kleinere Krater) spielten die Hauptrolle bei dieser Eruption. Ein wenig überraschend ist jedoch, dass auch die anderen großen Gipfelkrater teilgenommen haben: Voragine und Bocca Nuova im Besonderen. Ein wahrer „Ausbruch im Chor“.

 

Nach der Eruption fließt die Lava

Nach der starken Eruption strömten mehrere sehr schnelle Lavaströme in das Valle del Bove. Es gab mindestens vier Feuerflüsse. Sie starteten aus dem Südosten und flossen in Richtung Osten / Nordosten in das „Wüstenbecken“ mit Blick auf die ionische Küste.

Gegen 23 Uhr endeten die explosiven Phänomene, begleitet von Grollen und Aschemission. Es verbleiben die schnell abfallenden Lavaströme, obwohl auch diese so langsam ausglühen.

Mit dieser Episode scheint die lange Eruptionsphase des Ätna, die seit Dezember 2019 anhält, einen weiteren neuen Wendepunkt zu suchen. Nur die nächsten Monate werden uns zeigen, in welche Richtung es gehen wird. Paroxysmen sind kein neuer Ausdruck mehr, sondern fast eine Konstante, die sich von Zeit zu Zeit wiederholen.

Die Daten des GPS-Netzwerks von Stromboli zeigen keine signifikanten Abweichungen.

 





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