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2021: Lesen Sie was im Moment am Ätna passiert. Wir berichten  über AusbrücheTremor und wissenschaftliche Erkenntnisse. Wir zeigen und erklären Ihnen Video-Aufnahmen, Bilder und seismographische Aufzeichnungen.

UPDATE 01.03.2021

Die siebte Eruption des Ätna – der gewaltige Ascheregen

Nach einer Woche voller Feuer und Lava, Explosionen und heftigem Zittern hat der Ätna nach seinem sechsten Ausbruch eine 48 stündige Pause eingelegt. Eine Stille, die die vielen „Fans“, die mit Handys in der Hand warteten, verblüfft zurückließ. Es wurde angenommen, dass der Ätna nun eine längere Pause einlegt. Es könnten Wochen, vielleicht Monate sein. Der Vulkan konnte jedoch kaum als „ruhig“ bezeichnet werden.

Es war definitiv eine sehr kurze Pause, denn 10 stunden später, setze der Ätna wieder mit voller Kraft ein.

Aschregen des siebten Ausbruchs

 

Ein starker Ausbruch setzte am 28. Februar 2021 gegen 9 Uhr morgens im Südostkrater ein, wenige Stunden nach der Ankündigung der INGV, dass der Ausbruch für den Moment „abgeklungen“ sei.

Aber der Ätna überrascht Sie immer wieder und diesmal waren alle sprachlos. Eine riesige Wolke aus Schlacke, Lapilli und Asche umhüllte die Ostflanke des Vulkans und ließ einen gewaltigen zentimeterdicken Ascheregen auf die Dörfer Zafferana, Milo, Giarre, Mascali und Riposto nieder. Die Straße vor Ort wurden voll bedeckt und es regnete Steine.

Der Himmel verdunkelte sich, wie bei einem echten Sturm. Das Eruptionsphänomen hatte auch diesmal eine kurze, aber intensive Dauer von weniger als zwei Stunden.

 

UPDATE 24.02.2021

Der Ätna fährt fort mit seiner sechsten großen Eruption

Die sechste große Eruption des Ätnas, wie alle erwartet und erhofft hatten, lies nicht lange auf sich warten. Weniger als 24 Stunden später, nach dem Ausbruch in der Nacht zwischen dem 22. und 23. Februar 2021, nimmt der Ätna die Show wieder auf. Am Abend des 24. Februar erscheint gegen 20 Uhr noch alles ruhig, mit der üblichen zu sehenden Flamme, die anscheinend noch schwach ist.

Der Start des sechsten Eruptionsereignisses ist diesmal ein Sprint. Mit sehr wenig Zeit zwischen dem vermeintlich ruhigen Start und dem Höhepunkt des Ausbruchs. Die Lavafontänen steigen sofort auf und sind wieder mehr als 1000 Meter hoch. Die Feuerströme beginnen unmittelbar danach und richten sich im Valle del Bove im Osten und Südwesten vom südlichen Teil des Sella-Kraters aus. Über der Küste steigt ein Pilz aus vulkanischem Material sehr hoch auf, und wird in Richtung Süden getragen.

Während das Zittern dramatisch zunimmt und das Maß von 10 überschreitet, verschlechtert sich die Sicht und verbirgt den Vulkan. Was also hinter dem improvisierten Vorhang weitergeht, werden uns in den kommenden Tagen nur die genauen Analysen von Vulkanologen erzählen. Der sechste Ausbruch ist im Gange. Ist der siebte schon unterwegs …?

Ätna Live Ausbruch

Ätna Ausbruch

Ätna Ausbruch

UPDATE 23.02.2021

Etna Ausbruch 2021
Etna Ausbruch 2021

Ohne Einhalt, aber mit einem konstanten Tempo, setzt der Ätna seine täglichen Ausbrüche fort. Am späten Abend des heutigen Montages, 22. Februar 2021, donnert der Vulkan erneut im Dunkeln. In der INGV-Pressemitteilung um 22:56, wir darüber informiert, dass:

„Die Häufigkeit und Intensität der strombolianischen Aktivitäten im Südostkrater zu nimmt und weiter viel Lava und Asche am Kraterrand abgelegt wir.. Ab etwa 21:10 UTC zeigt die durchschnittliche Amplitude des vulkanischen Tremors einen plötzlichen weiteren Anstieg. Gegenwärtig liegt die Amplitude im hohen Bereich.

Die Quelle des Zitterns/Bebens zeigt eine allmähliche Verschiebung in Richtung des süd-ost-Kraters in einer Tiefe von 2500 m über dem Meeresspiegel. Die Infraschallaktivität ist mit einer hohen Rate des Auftretens von Infraschalltransienten signifikant erhöht. Diese befinden sich in Korrespondenz mit dem süd-ost-Krater. “

UPDATE 22.02.2021

Ätna – der Südostkrater bricht erneut aus.

Es ist bereits das vierte Mal in vier Tagen. In der Nacht von Samstag 20.02. auf Sonntag 21.02. gab es wieder erneute Lavafontänen zu sehen.

Das Zittern nahm bereits am Morgen des 20. Februar zu und erreichte erst gegen Nacht seinen Höhepunkt. Eine besonders spektakuläre Lavafontäne wurde nach Mitternacht mit einer geschätzten Höhe von fast einem Kilometer aufgenommen.

Lapilli – Ätna Ausbruch

Auch dieses Mal gab es einen erheblichen Niederschlag von Asche und Lapilli, der jedoch hauptsächlich die westlichen Städte betraf. Was Sie neben der Spektakulärität dieser Paroxysmen sprachlos macht, ist auch die fast schweizerische Pünktlichkeit, mit der sie auftreten. Viele sprechen von der „30-Stunden-Regel“, als ob der Vulkan wüsste, dass er innerhalb dieser festgelegten Zeitintervalle ausbrechen muss.

 

Rund 20 heftige Explosionen

Laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory, gab es zwischen 03:30 UTC und 04:15 UTC rund zwanzig sehr heftige Explosionen aus mehreren Öffnungen des SE-Kraters. Es wurden auch glühende Lavabomben in die Luft geworfen.

Der Tremor befand sich in dieser Zeit unterhalb des Gipfelbereichs zwischen den Kratern Bocca Nuova und Voragine in einem Tiefenbereich von 2700 bis 2900m über dem Meeresspiegel. Einer der durch den Überlauf verursachten Lavaströme mündete im Tal Valle del Bove.

Laboranalysen zeigen, dass die Zusammensetzung des Magmas des Ausbruchs vom 19. Februar, dem der Ausbrüche vom 16. und 18. Februar ähnlich sind. Landuntersuchungen sind bereits im Gange, um weiteres Material zu untersuchen. (Foto von Grazia Musumeci)

 

UPDATE 19.02.2021

Die Pause ist zu Ende – erneute Eruption am Ätna

Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory, gab heute um 07:55 UTC bekannt, dass es einen erneuten Lavaüberlauf am Südostkrater gab. Der dadurch entstandene Lavastrom fließt aktuell in Richtung des Valle del Bove.  Der Tremor danach nahm weiterhin zu. Der Lavastrom wurde weiterhin verstärkt und es gab eine rasche Zunahme der strombolianischen Aktivität.

Aschewolke über dem Süd-Ost Krater

Die Quelle des Tremors befindet sich in einer Tiefe von etwa 2700m über dem Meeresspiegel. Der Austritt von Asche und Gaswolken erhöhte sich deutlich. Laut dem Update des INGV Catania um 09:20 UTC nahm die Lavafontäne am Südostkrater enorm zu und produziert eine eruptive Wolke, die sich in Richtung Süd-Osten verteilt. Auch hier kommt es aktuell zu Asche und Lipilli-Regen. Der Lavastrom im Valle des Bove wird zeitgleich mit neuer Lava gespeist. Laut den Berichten, bleiben alle seismischen Paramenter weiter auf hohen Werten.

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

 

 

 

UPDATE 19.02.2021

Nacht des Feuers, ein erneuter Ausbruch des Ätna

Es war eine Nacht des Feuers! Am 17.02.2021 schien alles vorbei zu sein.  Die Vulkanologen von Catania beschrieben den Ruhezustand von „Mamma Etna“ nach dem letzten erstaunlichen und mächtigen Ausbruch jedoch so: „Sie gibt uns nur eine kleine Pause“. In der Tat ein Paroxysmus, wie er wissenschaftlich genannt wird. Tatsächlich hatte der Vulkan am Nachmittag des 16. Februar sehr hohe Aschesäulen und zwei lange Lavaströme ausgestoßen, die in das Valle del Bove geflossen waren. Das Phänomen hatte einige Stunden gedauert und am Abend schien die Lava sogar verglüht zu sein.

 

Eine neue Phase in der Nacht

Lava strömt ins Valle del Bove

Am folgenden 17. Februar zeigte der Vulkan keine besonderen Anzeichen, abgesehen von einer einzelnen Explosion, die vom Südostkrater ausgingdem absoluten Protagonisten dieser Ereignisse. Aber wenn die Menschen, die immer noch Asche und Gesteinspartikel fegen, glaubten, der Frieden sei zurückgekehrt, sprachen die Vulkanologen des Instituts für Vulkanologie von Catania nur von einer „Pause“.

Der Ätna hatte noch einiges vor. Und er zeigte dies in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar, genau zwischen Mitternacht und 3 Uhr morgens. Erhöhtes Zittern, heftige Explosionen mit Lavafontänen, die eine Höhe von 700 Metern erreichten, waren zu sehen. Es ergossen sich zwei große Ströme glühender Lava. Der größte führte nach Südosten und betrat wie gewohnt das Valle del Bove. Der andere, ein kleinerer, ging stattdessen nach Südwesten und war in einem flachen Gebiet am Fuße des Sella-Kraters gestrandet.

 

Noch mehr Asche und Lapilli

Asche über den Städten

In dieser Phase gab es auch einen neuen Regen mit großen Lapilli. Die dichte Wolke aus vulkanischem Material stieg weit auf und ließ den Inhalt dieses Mal auf dem östlichen Gürtel des Ätnas herabregnen. Lapilli mit einer Größe von 1 Euro bedeckten die Straßen und Dächer von Acireale, Aci Sant’Antonio, Giarre und Riposto. Die Wolke bewegte sich dann in Richtung Meer, angetrieben von den Schirokko-Winden.

Am Morgen konnte man zwischen den Dampfwolken, die immer noch das Valle del Bove umgaben, spüren, dass die Lava viel in das Becken geflossen war. Tatsächlich stieg hinter dem Kamm des Zoccolaro eine leichte Rauchsäule auf. Aber nur die sorgfältigen Inspektionen der Wissenschaftler können die Situation erneut überprüfen. Ist dieser Ausbruch nun endgültig vorbei? Nun, der Ätna entscheidet und er wird uns sicherlich in den kommenden Stunden darüber informieren. (Foto von Grazia Musumeci)

 

UPDATE 17.02.2021

Ätna – ein Ausbruch, der bereits lange erwartet wurde

 

Gestern Nachmittag, am 16.02.2021 gab es, die bereits lange erwartete große Eruption.

Zuerst gab es einen kleinen Lavaüberlauf aus dem Südostkrater (SEC) und einen signifikanten Anstieg des Tremors. Gegen 17.10 Uhr ließen sehr heftige Explosionen die Hänge des Vulkans und die Ausläufer vibrieren.

Kurz darauf stiegen Rauch-, Dampf- und Aschesäulen aus dem SEC-NSEC-Komplex auf. Diese war ca. 1 km hoch. Der Ascheregen regnete über die Dörfer rund um den Ätna und über die Stadt Catania herab. Gleichzeitig erbrach sich eine große Menge Gestein und Lava in Richtung des Valle del Bove. Aus den Brüchen kamen in wenigen Sekunden mehrere Lavaströme heraus. Zwei der größten erreichten sofort den Talboden des Valle del Bove, der sich zur Ostflanke des Ätna hin öffnet. Die kleineren Lavaströme an der Nord- und Südseite erreichten eine Höhe von 2900m. Gleichzeitig blieb die intrakraterialische Explosionsaktivität der Voragine, Bocca Nuova und Südostkrater unverändert.

Laut INGV (Nationales Institut für Geophysik und Vulkanologie, Etneo Observatory) endeten die Lavafontänen um ca 17:00 UTC daraufhin nahmen auch die Lavaemissionen ab. Die Infraschallaktivität zeigt mit zunehmend niedrigeren Werten ebenfalls einen deutlich abnehmenden Trend in der Häufigkeit des Auftretens und in der durchschnittlichen Amplitude von Infraschalltransienten. Die Quelle des Tremors befand sich unterhalb des Südostkraters in einer Tiefe von 2800 bis 2900 Metern über dem Meeresspiegel.

Der internationale Flughafen Catania-Fontanarossa, der gestern aufgrund der Ascheemissionen vorläufig gesperrt werden musste, wurde heute nach einer Reinigung wieder freigegeben.

UPDATE 16.02.2021

Gewaltige Eruption am Ätna

Die Aktivität des Ätna nimmt noch kein Ende. Es ist eine gewaltige Eruption im Gange am 16.02.2021: Es ist aktuell eine enorme Aschewolke zu sehen, die über die Stadt Catania hinwegzieht. Um ca. 16:00 (UTC) startete eine neue Eruption bei den Gipfelkratern des Ätna.

Ausbruch Ätna Aktuell

Es ist eine große Lavafontäne und Gesteinsauswürfe zu erkennen. Bereits um die Dörfer des Ätnas regnet es gewaltige Mengen an Asche herab. Der Ascheregen bedeckt Fenster und Fahrzeuge. In den am nahegelegensten Dörfern gibt es sogar einen Regen an kieselsteingroßen Lavastücken. Das Grollen und Donnern des Vulkans Ätna ist deutlich zu hören.

Durch das wolkenlose Wetter können die anliegeneden Bewohner aber auch die Bewohner der anliegenden Städte das beindruckende und zugleich etwas beängstigende Ereignis beobachten. Die Dörfer um den Ätna und die Stadt von Catania sind von einem orangenen Licht erleuchtet das durch die untergehende Sonne und die Aschewolke entsteht.

Wir halten Sie über weitere Ereignisse auf dem Laufenden.

 

 

 

UPDATE 09.02.2021

Ätna beim Ausbruch mit zwölf neuen Kratern

Die seltsame Eruption, der die Aktivitäten des Ätna seit einem Jahr und drei Monaten kennzeichnet, dauert ununterbrochen an. Inzwischen hat sich die Bevölkerung an das brennende Auge gewöhnt, das jeden Abend mit zunehmender Energie in der Entfernung sprudelt. Der Protagonist ist fast immer der Südostkrater, aber tatsächlich sind alle Gipfelkrater in vollem Gange. Neuer Südosten, Nordosten, Voragine, Bocca Nuova … das Magma füllt alle Kanäle.

 

Ein Ausbruch – zwölf Öffnungen

Die Nachricht ist, wie Dr. Behncke vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie von Catania uns offenbart, dass sich hinter dem sichtbaren Spektakel ein anderes befindet, welches wir nicht sehen können. Aber die Instrumente, die Wärmebildkameras und die geheimen Augen der Vulkanologen sehen es. In jedem Krater bilden sich neue kleine Krater. Kegel stehen dort, wo vorher isolierte Löcher waren. Der Sella-Krater, der zwischen dem Südost- und dem Neuen Südost-Krater gebildet wurde und im letzten Monat zusammengebrochen ist, bildet einen weiteren Krater.

Ätna Aktuell Ausbruch 2021
Foto von G.Musumeci

„Die derzeit in den Gipfelkratern aktiven Entlüftungsöffnungen sind nicht weniger als zwölf“, sagt Boris Behncke, der beim INGV im Dienst ist und diese wunderbare Show sieht. „Jedes Loch verwandelt sich allmählich in einen neuen Krater und in der Zwischenzeit öffnen sich weitere Löcher.“ Ein wirklich einzigartiges Phänomen, das, wie der Vulkanologe selbst sagt: „Ich habe so etwas in meiner dreißigjährigen Karriere noch nicht gesehen!“

 

Eine globale eruptive Aktivität

Das Seltsame ist nicht das ständige Öffnen vieler kleiner Münder, sondern die Tatsache, dass diese gleichzeitig aktiv sind. Und nicht nur das. Zusätzlich sind alle Gipfelkrater gleichzeitig aktiv. Eine Wut, die selbst für einen superaktiven Vulkan wie den Ätna ungewöhnlich ist. Es sieht so aus, als ob der Berg versucht, sein Gesicht zu ändern, und es eilig damit hat.

Dieser Ausbruch ist sicherlich neu. Eine Überraschung, die der Ätna seinen Bewohnern und denjenigen, die ihn für ihren Beruf studieren, vorbehalten ist. Tatsächlich warten die Wissenschaftler seit langem auf einen seitlichen Ausbruch, der aufgrund der aktuellen Signale ein mögliches zukünftiges Event sein könnte. Der Vulkan hingegen ist „bis zum Rand“ voll. Wieder einmal durchbricht er Pläne und Prognosen und schafft etwas völlig anderes und Unerwartetes. Alles, was Sie tun können, ist, die Show weiter zu beobachten und zu genießen. Und hoffen Sie weiterhin, dass die „letzte Überraschung“ nicht zu gefährlich sein wird.

 

UPDATE 18.01.2021

Ätna Aktuell Ausbruch 2021
Ätna Aktuell Ausbruch 2021

Am 18. Januar gegen 21:30 Uhr überraschte der Ätna alle erneut und löste eine weitere unerwartete Eruption aus. Oder besser gesagt, die Vulkanologen wussten, dass es kommen würde, aber die Menschen nicht. Es schien alles relativ ruhig zu sein, beim Südostkrater, der nach so vielen Tagen strombolianischer Emissionen heute Abend sanftmütig aussah. Stattdessen war dies nur die Ruhe vor dem Sturm.

 

Der Ausbruch

Der Tremor nahm in kurzer Zeit dramatisch zu. Trotz der Wolken, die die Spitze des Vulkans bedeckten, ließ ein rotes Aufleuchten alle verstehen, dass etwas passierte. Die ersten Explosionen kamen gegen 21:30 Uhr an, dann begann die eigentliche Show mit sehr hohen Lavafontänen.

Der Südostkrater und seine neuen Ableitungen (Sella-Krater, neuer Süd-Ost Krater und andere kleinere Krater) spielten die Hauptrolle bei dieser Eruption. Ein wenig überraschend ist jedoch, dass auch die anderen großen Gipfelkrater teilgenommen haben: Voragine und Bocca Nuova im Besonderen. Ein wahrer „Ausbruch im Chor“.

 

Nach der Eruption fließt die Lava

Nach der starken Eruption strömten mehrere sehr schnelle Lavaströme in das Valle del Bove. Es gab mindestens vier Feuerflüsse. Sie starteten aus dem Südosten und flossen in Richtung Osten / Nordosten in das „Wüstenbecken“ mit Blick auf die ionische Küste.

Gegen 23 Uhr endeten die explosiven Phänomene, begleitet von Grollen und Aschemission. Es verbleiben die schnell abfallenden Lavaströme, obwohl auch diese so langsam ausglühen.

Mit dieser Episode scheint die lange Eruptionsphase des Ätna, die seit Dezember 2019 anhält, einen weiteren neuen Wendepunkt zu suchen. Nur die nächsten Monate werden uns zeigen, in welche Richtung es gehen wird. Paroxysmen sind kein neuer Ausdruck mehr, sondern fast eine Konstante, die sich von Zeit zu Zeit wiederholen.

Die Daten des GPS-Netzwerks von Stromboli zeigen keine signifikanten Abweichungen.

 





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