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Der Ätna ist ein kleines Universum, das eine Tier- und Pflanzenwelt beherbergt und sich zu jeder Jahreszeit fast vollständig ändert. Auf dem fruchtbaren Boden wachsen zahlreiche Delikatessen wie Pilze, Kastanien, Pistazien, Zitrusfrüchte und die unvermeidlichen Kaktusfeigen. Die beste Zeit, um diese Produkte zu genießen, ist der Herbst. Zwischen Oktober und Januar bietet jedes Dorf an den Hängen des großen Vulkans auf Messen, Märkten und kulinarischen Veranstaltungen typische Spezialitäten. Diese kann man selbstverständlich noch besser genießen, wenn man zuhause, vor dem warme Kamin sitzt, während es draußen regnet oder schneit. Entdecken wir gemeinsam die Herbsttraditionen des Ätnas mit seinen Rezepten.

„Le foglie da tè“

Die Stadt Zafferana Etnea hat sich auf die Herstellung dieser kleinen Köstlichkeiten spezialisiert. Das „Le foglie da té“, sind eine Art Keks, so dünn wie Blätter, gewürzt mit getrockneten Früchten (Haselnüssen, Pistazien und Mandeln), die sich am besten gemeinsam mit einer schönen Tasse Tee genießen lassen. Die Zutaten sind nicht schwer zu finden: Butter, Mehl, Zucker, Eiweiß und alle getrockneten Früchte, die Sie möchten. Hervorragend zu Cremes wie Nutella und Marmelade, aber auch zum Eintauchen in Kaffee oder Milch.  

 

Torrone EtnaMandel- und Pistazienbonbons

Um diese Süßigkeiten herzustellen, ist die Vorgehensweise sehr ähnlich wie bei dem zuvor aufgeführten Produkt. Mandelgebäck, typisch für Acireale und Catania, wird mit Mandelmehl, Zucker, Eiweiß und Aromen zubereitet. Das Ergebnis ist ein dicker Keks, der außen knusprig und innen sehr weich ist. Perfekt passt auch dieser zu Kaffee, Cappuccino oder Tee. Das in Bronte sehr verbreitete Pistaziengebäck benötigt die gleichen Zutaten, mit Ausnahme des Mandelmehls, das durch fein geschnittene Pistazien ersetzt wird. Das Ergebnis ist auch hier ein weiches Gebäck, dessen Innenraum eine einladende hellgrüne Farbe hat.

 

„Le mostarde“

Ätna-Weine sind eine Marke, auf die das ganze Land stolz ist. „Le mostarde“ stammt auch aus denselben Trauben. Es ist eine landestypische Süßspeise aus gekochtem Most und Mehl, die aus dem Norden nach Sizilien kam, aber seit Jahrhunderten Teil der lokalen kulinarischen Tradition ist. Um der kalten Süßspeise ein kräftiges Aroma zu geben, wird der rote Most verwendet und Zimt, Nelken und Fruchtstücke hinzugegeben.

Die “Nachspeisen der Toten”

Getrocknete Früchte und Nüsse vom Ätna sowie Zafferanas Honig sind nach wie vor die Hauptakteure bei der Zubereitung der “Nachspeisen der Toten”. Dies sind lokale Gebäckspezialitäten, die hauptsächlich zwischen dem 30. Oktober und dem 4. November, den Tagen, die dem Gedenken an die lieben Seelen gewidmet sind, zubereitet und verzehrt werden. Die „Nucatole“, Kekse aus Pinienkernen und Haselnüssen, die „nsudde“ Mandelkekse, die „Mostazzola“ aus Most, sind zusammen mit der „Rame“ (in Catania als „Rame“ von Neapel bekannt) sehr verbreitet. Der Geschmack dieses letzten Desserts ist schwer in Worte zu fassen: Stellen Sie sich eine Zartheit aus Schokolade und Kürbismarmelade vor, die mit Kakaoglasur überzogen ist und mit gehackten Pistazien- oder Haselnussstücken bestreut ist.

Süße Kaktusfeigen

Wenden Sie sich an die Damen, die am Fuße des Ätnas leben, und sie werden stolz sein, dies für Sie zuzubereiten. “Es” ist der Feigenkaktus, der den Geschmack dieser Nachspeise verstärkt. Diese ist jedoch schwer herzustellen. Wenn das Fruchtfleisch erst einmal zu einer Creme verarbeitet ist, ist es eine Delikatesse, die man nicht vergessen wird! Außerdem kann man mit Kaktusfeigen einen speziellen Senf und dutzende köstliche Marmeladen herstellen, welche man… warum nicht… mit den oben aufgeführten Köstlichkeiten verbinden kann. (foto: le foglie da té da “E’ Tipico”, Zafferana Etnea – le paste al pistacchio  da Amazon)


Autore: admin