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Der Ätna ist ein so faszinierender Vulkan und voller Routen, dass es zu jeder Jahreszeit ein Vergnügen ist, ihn zu erkunden und in vollen Zügen zu erleben. Um eine Wanderung auf seinen Wegen zu unternehmen, muss man nicht unbedingt auf den Frühling oder Sommer warten, sondern diese kann auch im Winter geplant werden. Und wenn es wahr ist, dass Vorsicht die Grundlage jedes Ausflugs sein muss und man sich beim Besuch des Ätna immer auf erfahrene Führer verlassen muss, ist es auch richtig, „die Geheimnisse des Wintertrekkings“ zu kennen, unabhängig von der Reise. Um immer für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

Trekking, Weisheit und Rücksichtslosigkeit

Kürzlich löste die Nachricht von der Entdeckung eines lebenden brasilianischen Touristen, der seit zwei Tagen auf dem Ätna vermisst wurde, Überraschung und Bewunderung aus. Die Frau war keineswegs naiv, sondern eine erfahrene Wanderin und scheint den Weg zurück nur aufgrund eines plötzlichen Wetterumschwungs verloren zu haben. Als sie allein im Valle del Bove zurückblieb, wo die Temperaturen weit unter dem Durchschnitt lagen, wurde sie gerade wegen ihrer Kenntnisse im Wintertrekking gerettet.

Tatsächlich hatte sie in einer Höhle Unterschlupf gefunden, um sich vor dem Wind zu schützen, und hatte alle Kleidungsstücke, die sie in ihrem Rucksack hatte, angezogen, um ausreichend Schutz zu haben. Darüber hinaus hatte sie sich kaum von dem Ort entfernt, an dem sie sich zum Zeitpunkt des Verlusts befand, damit die Retter mit weniger Problemen eintreffen konnten. Schließlich hatte sie Essen und Trinken bei sich.

Im Gegenteil, Wanderer, die in Sandalen und Shorts oder mit der richtigen Kleidung, aber mit leerem Rucksack dem Ätna entgegentreten, werden oft gerettet. Das ist der Unterschied zwischen denen, die wissen, wie man im Winter wandert, und denen, die improvisieren. Und es ist derselbe Unterschied, der oft zwischen Leben und Sterben besteht.

Trekking im Winter, wie man sich kleidet

Unsere Großeltern sagten immer: Zieh dich in den Bergen wie eine Zwiebel an, oder in Schichten. Vom leichtesten Stoff auf der Haut bis zum schwersten als Oberschicht. Dies liegt daran, dass einem beim Gehen auch dort heiß wird, wo keine Wärme vorhanden ist. Oder auch, weil in den Bergen das Wetter plötzlich und ohne „Vorwarnung“ sich ändert.

Ideal ist es, ein leichtes Kurzarmhemd anzuziehen und es dann mit einem dicken Langarmhemd oder einem Sweatshirt zu bedecken. Insgesamt Jacke und/oder Windjacke. Viel besser ist es, wenn Sie sich mit sogenannten Thermoanzügen ausstatten, die mehrere Kleidungsschichten bei geringerem Volumen ersetzen können. Um Ihre Beine zu schützen, empfiehlt es sich, unter der Hose Strumpfhosen oder lange Radlerhosen zu tragen. Das Schuhwerk muss hoch und fest sein, ggf. „Trekkingschuheoder Schneestiefel. Vergessen Sie niemals Handschuhe (wasserdicht, keine Wolle!), Kapuzen und Wollschals.

Es ist wichtig, Wechselkleidung im Rucksack mitzunehmen, damit Sie im Bedarfsfall (übermäßige Luftfeuchtigkeit, Schnee oder Eis) immer etwas Warmes anziehen können.

Trekking im Winter, was Sie mitbringen sollten

Um den Berg im Winter auch am helllichten Tag in Angriff zu nehmen, ist es gut, alles Notwendige im Rucksack zu haben. Natürlich jede Menge Energiesnacks und Getränke in Thermoskannen, die auf keinen Fall fehlen dürfen.

Vergessen Sie Ihre Taschenlampen, tragbaren Handy-Ladegeräte, Ihren Kompass und Ihr GPS nicht zu Hause. Ein Erste-Hilfe-Kasten darf ebenso wenig fehlen wie Wanderstöcke, Sonnencreme und Sonnenbrillen.

Wenn Sie bereits wissen, dass Ihnen der Schnee bevorsteht, bringen Sie auch Schneeschuhe, Steigeisen, Schaufeln und einen Eispickel in Ihren Rucksack. Wenn Sie die Möglichkeit und den Platz haben, auch Skier mitzubringen, tun Sie dies, denn so können Sie lange flache Strecken mit weniger Aufwand zurücklegen.

Trekking auf einem Vulkan wie dem Ätna

Der Ätna ist nicht irgendein Berg, er ist auch ein aktiver Vulkan. Das bedeutet, dass es zusätzlich zu den traditionellen Bergspalten Tunnel, Höhlen und Krater gibt, die, wenn sie mit Schnee bedeckt sind, gefährliche, unsichtbare Fallen sein können.

Ein Winterausflug auf den Ätna muss mit doppelt so viel Aufmerksamkeit angegangen werden wie jede andere Bergwanderung. Und da Lavagestein aufgrund seines hohen Magnetismus sehr oft elektronische Geräte stört, durchquert man Gebiete ohne Mobilfunkabdeckung. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Route gut zu kennen und Ihrem Hotel oder dem Manager der nächstgelegenen Schutzhütte eine genaue Beschreibung zu hinterlassen. Denn im Falle einer Verspätung oder Nichtrückkehr weiss man genau, welchen Weg man einschlagen muss, um Hilfe zu erhalten.

Der allgemeine Rat bleibt jedoch gültig. Egal wie erfahren Sie sind, eine Winterwanderung auf dem Ätna sollte immer mit einem erfahrenen lokalen Führer unternommen werden. (Foto von G. Musumeci)

 





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