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	<title>Alcantara - Go-Etna</title>
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		<title>Roccella Veldemone</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2022 14:03:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ätna ist ein spektakulärer Vulkan, den es in all seinen Formen und in jeder Ecke zu erkunden und kennenzulernen gilt. Aber es gibt Orte, von denen aus der Ätna in seiner ganzen Fülle bewundert werden kann und zu einem einzigartigen und unvergesslichen Panorama wird. Zu den Städten, die den Vulkan umgeben und ihn aus [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ätna ist ein spektakulärer Vulkan, den es in all seinen Formen und in jeder Ecke zu erkunden und kennenzulernen gilt. <strong>Aber es gibt Orte, von denen aus der Ätna in seiner ganzen Fülle bewundert werden kann</strong> und zu einem einzigartigen und unvergesslichen Panorama wird. Zu den Städten, die den Vulkan umgeben und ihn aus einiger Entfernung bewundern, gehört <a href="http://lnx.comune.roccellavaldemone.me.it/">Roccella Veldemone</a> (Messina).</p>
<p>Das Tal rund um die große Festung, von der die Stadt ihren Namen hat, war <strong>seit prähistorischen Zeiten</strong> bewohnt was lokale Funde aus der griechisch-römischen Zeit belegen. Roccella hat ihren Namen dutzende Male geändert (Auricella, Rocchella, Roccella Mediterranea, Roccella di Randazzo &#8230;) und bringt eine Erinnerung an die normannische Zeit mit sich.<span id="more-12852"></span></p>
<figure id="attachment_12853" aria-describedby="caption-attachment-12853" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-12853" src="https://www.go-etna.de/wp-content/uploads/2022/11/giuseppe-tropea-MEDIOEVOSICILIA-EU-600x360-1-300x300.jpg" alt="Foto: Giuseppe Tropea Medioevosicilia.eu" width="300" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-12853" class="wp-caption-text">Foto: Giuseppe Tropea Medioevosicilia.eu</figcaption></figure>
<h3>Roccella del Val Demenna</h3>
<p>Unmittelbar nach der arabischen Herrschaft, als die Christen Sizilien zurückeroberten, wurde das Gebiet politisch in <strong>drei Makrobereiche</strong> aufgeteilt. Die östlichen Sultane hatten sie in <strong>drei &#8222;Täler&#8220; aufgeteilt: Vallo di Mazara (im Westen), Vallo di Noto (im Südosten) und Vallo di Demenna (im Nordosten).</strong> Das Vallo di Demenna erhielt seinen Namen von einem Ort, vielleicht einer Stadt, die sich entwickelte und dann verschwand, bevor die Römer auf der Insel ankamen. Es muss sich unweit des heutigen Alcara Li Fusi im heutigen Messina-Gebiet befunden haben.</p>
<p>Dieses Tal war das erste, das zuerst auf arabischen Karten erschien, dann auf byzantinischen. Als die Normannen eintrafen, fand man die meisten christlichen Flüchtlinge im Vallo di Demenna – inzwischen <strong>Val Demòna oder Valdemone</strong> genannt. Damit begann die Rückeroberung der gesamten Insel. Zu dieser Zeit existierte Roccella noch nicht, aber es gab ein Dorf, das sich im Tal um <strong>das Kloster San Nicolò di Pillera</strong> versammelte. Das den ersten Kern des Dorfes bildete.</p>
<h3>Roccella, die normannische Fehde</h3>
<p>Die Anwesenheit eines Klosters begünstigte <strong>die Ankunft adliger Herren, die sich für das umliegende Land interessierten</strong>. Und bald wurde in der Nähe des Dorfes eine Burg gebaut, die ihre Sicherheit gewährleistete und die Bevölkerung ermutigte, sich in dieser Gegend niederzulassen. <strong>Die große Festung</strong>, die die Stadt überragt, war auch ein ausgezeichneter Aussichts- und Verteidigungspunkt, weshalb die Stadt immer höher und höher wuchs.</p>
<p><strong>Roccella Veldemone wurde daher zunächst ein fürstliches Lehen und im 17. Jahrhundert Sitz einer Markgrafschaft</strong>. Die Familie Marquis Spadafora hat in der Gegend wichtige Spuren für die Ewigkeit hinterlassen, die noch heute in einigen Wappen und in den Namen der Viertel zu lesen sind. Heutzutage ist Roccella eine Stadt, die ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt hat. Roccella war aufgrund ihrer Lage im Landesinneren von Landflucht betroffen, erholt sich heute jedoch. Die relative <strong>Nähe zu Orten wie Solicchiata, Malvagna, Linguaglossa – den <a href="https://www.go-etna.de/service-sizilien/ausflug-etna-mit-weinprobe/">Ländern des Weins</a>!</strong> – fördert einen neuen interessanten Tourismus, welcher natürlich auch durch den Ätna führt.</p>
<h3>Vom Ätna bis Roccella</h3>
<p><strong>Wenn Sie sich am Ätna Nord</strong>, an den Hängen von Piano Provenzana oder in den Pinienwäldern von Ragabo <strong>befinden</strong>, sind Sie sich bereits im Gebiet von Linguaglossa. Sie könnten Roccella Valdemone in eine Reiseroute einbeziehen, die auf Panoramen und Wein basiert!</p>
<p><strong>Die schönen Weinkeller, die das Gebiet zwischen Linguaglossa und Santa Domenica Vittoria</strong> bedecken, werden Etappen einer Reise sein, die Sie nach Mojo Alcantara und Malvagna führen wird. Von Malvagna ist Roccella Veldemone nur 11 km oder 20 Autominuten entfernt. Das Gebiet ist voller Kurven, also nicht einfach. Aber <strong>jede Kurve offenbart ein spektakuläres Panorama</strong>! Und schließlich erreichen Sie Roccella, die Stadt, die sich um ihre Festung versammelt hat.</p>
<p><strong>Hier können Sie folgendes besichtigen: die schöne Mutterkirche von San Nicola di Bari</strong>, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. Die Innenräume sind im romanischen Stil gehalten und wurden  im 17. Jahrhundert mit barocken Elementen erweitert. Am auffälligsten ist die Fassade mit einer Mischung aus weißem Stein und Lavastein, flankiert von einem Glockenturm, der vollständig aus Lava besteht. Die Kirche <strong>Santa Maria dell&#8217;Udienza</strong> zeichnet sich durch ihren arabeskenförmigen Glockenturm aus, der ein Geheimnis verbirgt &#8230; ein Raum voller menschlicher Knochen, der zwischen dem Turm und der Sakristei eingeschlossen ist! <strong>Die San Michele Arcangelo Kirche aus dem 14. Jahrhundert</strong> ist eines der ältesten Zeugnisse von Roccella.</p>
<p>Das historische Zentrum, obwohl sehr klein, ist mit <strong>fürstlichen Gebäuden</strong> aus der Zeit zwischen 1500 und 1800 übersät. <strong>Auf der Spitze der Festung steht andererseits die Kirche von Calvario</strong>. Hier empfingen die zum Tode Verurteilten die letzten Sakramente, bevor sie direkt am Fuß der Felswand gehängt wurden.</p>
<h3>In der Umgebung von Roccella</h3>
<p>In der Umgebung von Roccella können Sie <strong>verschiedene Naturgebiete von unglaublicher Schönheit</strong> erkunden. Der Zugang ist bedingt durch die hohen Berge und engen Schluchten etwas schwierig. <strong>Die Argimusco-Hochebene</strong> ist leicht zugänglich, aber Pfade welche nach <strong>Palazzolo oder die Angara-Schluchten </strong>von Piristeri führen, wurden vom Licopitru-Bach gegraben und sind dager auch schwerer zu erreichen. Trekkingbegeisterte werden jedoch auch gerne die <strong>Rocca Pizzicata</strong> (wo Sie prähistorische Höhlen bewundern können) oder den <strong>Bosco di Malabotta</strong> erreichen. Schließlich ist der Ätna Teil des Panoramas, das man von jeder Kurve und von jedem Winkel des Roccella-Gebiets aus sehen kann.</p>
<h3>Wie erreicht man Roccella</h3>
<p>Um Roccella Veldemone zu erreichen, empfehlen wir <strong>der Autobahn Messina-Catania A18</strong> zu folgen und die <strong>Ausfahrt Giardini Naxos</strong> zu nehmen. Folgen Sie danach den Schildern nach Francavilla und Mojo Alcantara. Von hier aus finden Sie die Beschilderung nach Roccella. Wer bereits auf dem Ätna ist, fährt <strong>von Linguaglossa abwärts, folgt der Statale 120</strong>, dann in Richtung Mojo Alcantara auf den Provinzstraßen <strong>SP 64 und SP 2.</strong></p>
<p><strong>Der nächstgelegene Flughafen ist Catania Fontanarossa.</strong> Der nächste Bahnhof ist Taormina-Giardini. (DAS FOTO ÜBER DEM TITEL IST VON FAI &#8211; Fondo Ambiente Italiano)</p>

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		<title>Entdecken Sie „Mojo Alcantara“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ätna Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 06:41:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alles hat von diesem Hügel aus angefangen, welchen Sie sofort bei Ihrer Ankunft zu sehen bekommen. Er liegt dort, grün und ruhig, bedeckt mit Pfirsichbäumen – ein ehemaliger Vulkan. Tatsächlich kam der Lavastrom vom Berg Mojo, der vor 3000 Jahren die Strecke entlang des Flusses Alcantara zurücklegte und die Küste in Giardini Naxos erreichte, die [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alles hat von diesem Hügel aus angefangen, welchen Sie sofort bei Ihrer Ankunft zu sehen bekommen. Er liegt dort, grün und ruhig, bedeckt mit Pfirsichbäumen – <strong>ein ehemaliger Vulkan.</strong> Tatsächlich kam der Lavastrom vom Berg Mojo, der vor 3000 Jahren die Strecke entlang des Flusses Alcantara zurücklegte und die Küste in Giardini Naxos erreichte, die jetzt Capo Schisò heißt. Um diesen alten ruhenden Krater herum wurde <strong>im 17. Jahrhundert Mojo Alcantara gegründet</strong>. Heute zählt das Dorf 800 Einwohner.</p>
<p><span id="more-10957"></span></p>
<figure id="attachment_10959" aria-describedby="caption-attachment-10959" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://www.go-etna.de/wp-content/uploads/2019/06/shutterstock_532812487-300x300.jpg" alt="Alcantara Schlucht" width="300" height="300" class="size-thumbnail wp-image-10959" /><figcaption id="caption-attachment-10959" class="wp-caption-text">Alcantara Schlucht</figcaption></figure>Wenn Sie die Alcantara Schlucht besichtigen oder die schönen Kirchen von Randazzo besuchen, vergessen Sie nicht, <strong>auch in Mojo eine Weile inne zu halten</strong>. Dadurch werden Sie sicher eine andere Sicht und einen anderen „Geschmack“ Siziliens mitnehmen: den <strong>Geschmack von Pfirsichen</strong>, welcher der ganze Stolz und das Hauptprodukt des Ortes sind.</p>
<p><strong>Die Geschichte der brennenden Weizengarbe</strong></p>
<p><strong>Eine alte Erzählung besagt, dass die Bedeutung des Namens Mojo, vom alten Wort mòdio stammt</strong>. Es wird erzählt, dass vor langer Zeit ein kluger, aber gemeiner Bauer den Weizen seines Bruders gestohlen hatte. Er hatte langsam so viel Weizen gesammelt, um einen ganzen Hügel im Hinterhof seiner Farm zu anzuhäufen. Aber Gott bestrafte ihn und <strong>er wurde von einem Blitz getroffen</strong>, als er auf dem großen Berg an Weizengarben saß. Sowohl der gemeine Bauer als auch sein Weizen wurden verbrannt und deshalb gilt das Land um den Berg Mojo aufgrund dieser Asche als besonders fruchtbar!</p>
<p><strong>Was gibt es in Mojo zu sehen</strong></p>
<p><strong>Das älteste Denkmal in Mojo, ist das Rathaus, in dem einst der örtliche Fürst Lanza wohnte.</strong> Die Ruinen der St.-Antonius-Kirche und das Pfarrhaus wurden restauriert und weiß blau gestrichen. Sehenswert ist die, dem heiligen Josef geweihte Hauptkirche, deren modernes und einfaches Gebäude ein sehr <strong>altes Kruzifix (17. Jahrhundert) </strong>bewahrt. Diese Statue wurde vom Künstlerpriester „Umile da Petralia“ in Holz geschnitzt und hat auch vor kurzer Zeit ein Feuer überstanden. Die Leute nennen es „<strong>U Signuruzzu</strong>“ (unseren lieben Herrn).</p>
<p>In der Umgebung von Mojo Alcantara lohnt es sich auf jeden Fall, den <strong>Berg Mojo</strong> zu besuchen, der dank der Pfade, die zu seiner Spitze führen, und natürlich des Flusses Alcantara, der sehr nahe am Zentrum verläuft, erreichbar ist. Mit dem Auto benötigen Sie 10 Minuten, um zum flachen Teil des Flussbetts des Alcantara zu gelangen.  Dort können Sie die <strong>byzantinische Kirche St. Nicola in Castiglione di Sicilia und die nahe gelegene Kirche von Kuba bewundern. </strong></p>
<p><strong>Die Anreise </strong></p>
<p>Wenn es möglich ist, empfehlen wir Mojo Alcantara während des <strong>berühmten Pfirsichfestivals</strong> zu besuchen. Hierzu können Sie die Früchte in jeglicher Form mitbringen, auch als Sirup in Flaschen. Auch die <strong>Prozession im September von „U Signuruzzu Kruzifix</strong>“ ist sehenswert. Die Anreise ist sehr einfach: Von Messina oder Catania verwenden Sie die <strong>Autobahn A18 Messina-Catania</strong>. Nehmen Sie die Ausfahrt Giardini Naxos und fahren Sie weiter in Richtung Francavilla und Gole dell&#8217;Alcantara auf der Straße 116 nach Randazzo.</p>
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		<title>Eine Tour zu den Stätten des Alcantara Tals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ätna Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 09:21:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Tour zu den Stätten des Alcantara Tals Falls Sie mit uns die wunderschöne Nordseite des Ätna erkunden wollen, dürfen sie es nicht verpassen eins der Städte, welche im Schatten, meist verschneit und weniger abschüssig auf dieser Seite des Vulkans liegen, zu sehen. Am Fuße der Nordseite des Etna öffnet sich das Tal des Flusses [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Tour zu den Stätten des Alcantara Tals</strong></p>
<p><strong>Falls Sie mit uns die wunderschöne Nordseite des Ätna erkunden wollen</strong>, dürfen sie es nicht verpassen eins der Städte, welche im Schatten, meist verschneit und weniger abschüssig auf dieser Seite des Vulkans liegen, zu sehen. Am Fuße der Nordseite des Etna öffnet sich <strong>das Tal des Flusses Alcantara</strong>, mit seinen bekannten Schluchten – aber nicht nur das. Der Fluss Alcantara kommt aus dem Nebrodi-Gebirge und fließt wie ein Wildbach in Richtung Tal.</p>
<p><span id="more-10460"></span></p>
<p>In der Nähe von Randazzo erreicht er das Wasser des Nebenflusses Flascio und wechselt die Richtung, indem er mit langsamerem Verlauf in das sedimentäre Tal eintritt, welches in der Nähe von Giardini Naxos und Taormina endet. In der Nähe von Castiglione mündet der Fluss in kleinen, in den Fels gehauenen Becken, welche sich einige Meilen entfernt in die felsige Schlucht verwandelt, die jeder kennt. Entlang dieser Route gibt es <strong>einige Dörfer und Städte</strong>, von denen wir Ihnen diejenigen vorstellen möchten, die weniger bekannt sind als Taormina, Giardini und Randazzo, die jedoch genauso schön sind.</p>
<blockquote><p><a href="https://www.go-etna.de/service-sizilien/ausflug-etna-mit-land-rover-4x4/">Etna &amp; Alcantara Ausflug</a></p></blockquote>
<p><strong>Mojo Alcantara und Malvagna</strong></p>
<p><strong>Wir beginnen die Erkundung des Tals entlang des Flusses Alcantara.</strong> Nachdem er Randazzo verlassen hat, geht es ruhig durch ein ziemlich flaches Gebiet in Richtung <strong>Mojo Alcantara</strong>. Diese kleine Stadt mit 730 Einwohnern hat eine ruhmreiche Vergangenheit, welche zum Jahr 1602 und auf die freiherrliche Familie, (die Gründer dieser Stadt um den Krater Mount Mojo) zurückführt.  Dies ist kein Seitenkrater des Ätna, da dieser unabhängig vom Lehmboden auftaucht und nicht mit dem größeren Vulkan verbunden zu sein scheint. Es ist ein schlafender Vulkan, auf dem schöne Obstgärten zu finden sind. Mojo ist die Hauptstadt der sizilianischen Pfirsiche und beherbergt die letzte große Kirchweih im Osten der Insel. Verpassen Sie nicht das schöne Holzkruzifix aus dem 17. Jahrhundert, welches in der Hauptkirche „u Signuruzzu“ aufbewahrt wird<strong>. In der Nähe von Mojo befindet sich das Dorf Malvagna</strong>, das ebenfalls aus dem Feudalismus des 17. Jahrhunderts stammt. Die Hauptdenkmäler sind die Fresken des Klosters der Minderbrüder, die Hauptkirche und die Kirche San Marco aus dem 18. Jahrhundert. Das Malabotta-Naturschutzgebiet, das zum Gebiet von Malvagna gehört, schützt einen der ältesten sizilianischen Wälder.</p>
<div class="gallery-container"><a href="#img10462" title="alcantara"><img decoding="async" src="https://www.go-etna.de/wp-content/uploads/2019/01/alcantara-1-300x300.jpg" alt="alcantara" style="width: 120px !important; padding: 5px;" /></a><a href="#_" title="alcantara" class="lightbox" id="img10462"><img decoding="async" src="https://www.go-etna.de/wp-content/uploads/2019/01/alcantara-1.jpg" alt="alcantara" /></a><a href="#img10463" title="alcantara"><img decoding="async" src="https://www.go-etna.de/wp-content/uploads/2019/01/shutterstock_138444866-300x300.jpg" alt="alcantara" style="width: 120px !important; padding: 5px;" /></a><a href="#_" title="alcantara" class="lightbox" id="img10463"><img decoding="async" src="https://www.go-etna.de/wp-content/uploads/2019/01/shutterstock_138444866.jpg" alt="alcantara" /></a><a href="#img10464" title="alcantara"><img decoding="async" src="https://www.go-etna.de/wp-content/uploads/2019/01/shutterstock_532812487-300x300.jpg" alt="alcantara" style="width: 120px !important; padding: 5px;" /></a><a href="#_" title="alcantara" class="lightbox" id="img10464"><img decoding="async" src="https://www.go-etna.de/wp-content/uploads/2019/01/shutterstock_532812487.jpg" alt="alcantara" /></a></div>
<p><strong>Castiglione </strong></p>
<p>Der Fluss fließt in Richtung des Vorgebirges, von dem aus Castiglione di Sicilia das Tal überblickt. <strong>Castiglione ist eine kleine Stadt</strong>, die trotz der Ursprünge der Römer und Araber ein mittelalterliches Aussehen hat. Um sein prächtiges Schloss herum versammelt, bietet es einige interessante Monumente: den Wehrturm U Cannizzu, die Kirchen Madonna della Catena, die Heiligen Peter und Paul und das kleine und schöne Sant&#8217;Antonio mit seinem barocken Sandstein und der Lavafassade, die sehr alte Kirchen von San Nicola &#8211; direkt am Ufer des Flusses –  ein romanisches Zeugnis, das wertvolle Freskenüberreste, und die <strong>kubische Kirche Santa Domenica</strong> schützt. Letztere ist eine alte Kirche, die vollständig aus Lavastein erbaut wurde und an byzantinische Kultstätten erinnert, die aber wahrscheinlich aus der islamischen Zeit (10. Jahrhundert) stammt. Erst kürzlich wurde es nach langer Zeit der Vernachlässigung geborgen. Gleich neben dieser Kirche beginnt der Alcantara durch eine Reihe von <strong>Stufen und Becken</strong>, abzusteigen, welche ihn zwischen den Felswänden des berühmtesten Canyons einführen.</p>
<p><strong>Motta Camastra, das Dorf der Schluchten</strong></p>
<p><strong>Motta Camastra</strong> ist eine kleine Stadt (mit weniger als 1000 Einwohnern), die sich zwischen dem Hügel, auf dem sich das mittelalterliche Dorf und dem Tal befindet, in dem sich die modernste Stadt entwickelt hat. Hier befindet sich der Eingang zum <strong>berühmten Alcantara Schlucht Regional Park</strong>, den Sie dank der Trekkingpfade oder mithilfe des Aufzugs, welcher im „Bauch“ des Felsens verläuft, nach unten fahren können, um das Flussbett zu besuchen. Die Schluchten sind dank Restaurants, Geschäften, Informationsstellen und Souvenirverkaufszentren für den touristischen Empfang ausgestattet. Das berühmteste Monument von Motta ist sein Dorf, mit seinen engen Gassen und Plätzen, die seit dem Mittelalter beinahe intakt sind. Der Stolz der Stadt sind die köstlichen Walnüsse, das Hauptprodukt des Ortes.</p>
<p><strong>Francavilla di Sicilia</strong></p>
<p>Francavilla, die Stadt des Wassers, wird von drei Flüssen durchquert: Alcantara, San Paolo und Zavianni. <strong>Eine Stadt griechischen Ursprungs</strong>, welche nach dem Jahr 1000 eine ruhmreiche Zeit durchlebte, als auf Anordnung des Grafen Roger hier ein wichtiges Kloster errichtet wurde. Sehenswürdigkeiten sind das <strong>Kloster der Kapuziner</strong> mit seinem Museum für ländliche Geschichte, das Antiquarium mit den archäologischen Sammlungen des Ortes und die <strong>Schisina-Dörfer</strong>, die verlassenen ländlichen Dörfer aus den 1930er Jahren. Die Verwaltung des Alcantara Schlucht Regional Parks befindet sich in Francavilla.</p>
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		<title>Die Alcantara &#8211; Schlucht aus Lavagestein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ätna Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 16:05:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Die „Gole dell’Alcantara“ befinden sich im Alcantara &#8211; Tal auf Sizilien, nahe des Ätna. Die Schluchten sind bis zu 25 m hoch, meistens 4-5 m und an den schmalsten Stellen nur 2 Meter breit. Der natürliche Canyon ist, entgegen der allgemein verbreiteten Meinung, nicht durch das in den Jahrtausenden durchfließende Wasser des Alcantara – [...]</p>
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<p>Die <strong>„Gole dell’Alcantara“</strong> befinden sich im Alcantara &#8211; Tal auf Sizilien, nahe des Ätna. Die Schluchten sind bis zu 25 m hoch, meistens 4-5 m und an den schmalsten Stellen nur 2 Meter breit. Der natürliche <strong>Canyon</strong> ist, entgegen der allgemein verbreiteten Meinung,<strong> nicht</strong> durch das in den Jahrtausenden durchfließende Wasser des Alcantara – Flusses ausgespült worden. Nach <strong>wissenschaftlichen</strong> Erkenntnissen sind die Schluchten durch ein Erbeben entstanden, welches eine großes, 300.000 Jahre altes  <strong>Basalt &#8211; Feld</strong> in zwei Teilen brach und das Wasser in die entstandenen Risse fließen konnte.<span id="more-1579"></span></p>
<p>In der Schlucht beobachtet man an den Wänden aus <strong>basaltischer Lava</strong> verschiedene Strukturen wie z.B 6-Eckige Säulen, welche durch einen Lavastrom entstanden sind, der langsam abkühlte und in Verbindung mit den einwirkenden Kräften des Wassers <strong>prismische Formen</strong> gebildet wurden.</p>
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